Neuigkeiten


07Apr2020

Die Karwoche (Teil 2)

Mein Geist ist willig…  was könnte ich nicht alles in dieser Woche tun? Aber meist stelle ich fest, dass ich dann irgendwie doch zu wenig Zeit und zu viel anderes habe. Mir geht es damit nicht alleine so: In der Karwoche lese ich ganz bewusst Bibelabschnitte, die in der Zeit zwischen Jesu Einzug in Jerusalem und seiner Kreuzigung liegen. Was mir dabei immer wieder auffällt ist der Zwiespalt, in dem die Jünger Jesu beschrieben werden. Mal sind sie intensiv und bewusst ganz nah an Jesus dran, und dann im selben Moment scheitern sie in den Ereignissen um Jesus. Sie feiern mit ihrem Meister das Abendmahl und sind ihm darin gemeinschaftlich so nah, wie selten zuvor. Uns gleichzeitig traut sich jeder von ihnen selbst den Verrat an Jesus zu: „Herr, bin ich’s?“ (Mt 26,22) Sie schwören ihm aufrichtig Treue, was auch kommen mag. Doch als es dann ernst wird, leugnet sogar der starke Petrus, dass er zu Jesus gehört. (Mt 26,35.74) Sie begleiten ihn in eine seiner schwersten Stunden und wollen mit ihm wachen und beten. Und doch schlafen sie genau in dieser Zeit ein. (Mt 26.40) Sie wollen Jesus mutig verteidigen, sogar mit Waffengewalt. Doch als Jesus deutlich macht, dass es mehr erfahren

06Apr2020

Auf in die Karwoche (Teil 1)

Die Karwoche bedeutet für mich „Passionszeit intensiv“! Ganz bewusst reduziere in in dieser Woche alle nicht notwendigen Tätigkeiten (z.B. auch Sitzungen oder bestimmte Arbeitstreffen). Ich achte auf mehr Zeit der Stille und Andacht. (Bewusste Zeit am Tag einplanen, Handy aus!)  Ganz gezielt beschäftige ich mich mit Bibeltexten und Gedanken zur Passion. (Manchmal die ganze Passionsgeschichte, manchmal auch nur ein Text immer wieder,…) Ganz herzlich lade ich Sie ein, diese Woche auch ganz  besonders zu gestalten. Täglich wird hier ein kleiner Impuls zur Karwoche vorgestellt. Schauen Sie gerne rein. Heute: Da dies auch eine Woche des Betens sein wird, lade ich Sie ein zu festen Gebetszeiten. Beten Sie in dieser Woche z.B. täglich das Vaterunser. Vielleicht um 12 Uhr, zum Mittagsläuten oder um 15 Uhr, zur Sterbestunde Jesu? Halten sie dafür kurz inne, unterbrechen Sie den Alltag, schweigen Sie und beten Sie! Vielleicht möchten Sie auch mit vielen anderen zusammen beten. In dieser Woche bietet sich dazu auch die Aktion „Deutschland betet gemeinsam“ an. Dienstag, 8. April, 17.00 bis 18.30 Uhr. Singen Sie gerne? Spielen Sie ein Instrument? Suchen sie doch gezielt nach Passionsliedern und Kreuzesliedern, die Sie in dieser Woche für sich und andere spielen. Da gibt es gute alte und mehr erfahren

04Apr2020

Zwischen himmelhochjauchzend…

… und zu Tode betrübt. Der heutige Sonntag heißt „Palmarum“ – Palmsonntag. Der Name leitet sich ab von der in der Bibel berichteten Ankunft Jesu in Jerusalem.  Wie ein König gefeiert kommt Jesus in der Stadt an, in der er wenige Tage später gefangen genommen, gequält, verurteilt und hingerichtet wird. Bei seiner Ankunft herrscht allerdings noch großer Jubel. Die Menschen nehmen Palmzweige zur Hand, schwenken sie triumphierend und streuen sie auf den Weg, den Jesus nimmt. Daher der Name: „Palm“-Sonntag. Palmarum. Die Palme galt damals als Symbol des Sieges und der Unabhängigkeit. In Jesus sahen die Menschen einen Retter, einen neuen König, der von Gott geschenkt aus dem Volk heraus erwachsen ist. Der kann es ja  nun „denen da oben“ mal richtig zeigen, den aktuellen Herrschern und Machthabern. Das Volk war unzufrieden. Die Berichte über die Wundertaten Jesu und seine Predigten eilten ihm voraus. Der Gott Israels schickt also nun endlich den neuen Erlöser aus der aktuellen Krise. Wenn Sie diese Szene einmal in Ruhe lesen (Johannes 12,12-19) und sie sich vor Ihrem inneren Auge ausmalen: Entdecken Sie auch die Widersprüche darin? Der bejubelte König reitet ein – aber auf einem Esel? Und inmitten der Menschenmenge befinden sich  auch schon mehr erfahren

04Apr2020

Wie geht Gottesdienst?

Feiern Sie eigentlich zur Zeit Gottesdienst? Gut möglich, dass Sie, zwar zu Hause bleiben, aber dennoch vernetzt über Medien mit vielen anderen zusammen Gottes Nähe erleben.. Vielleicht passt dies aber nicht. Vielleicht sagt Ihnen der Gottesdienst am Bildschirm nicht zu. Vielleicht haben sie auch gerade zu den Zeitpunkt keine Möglichkeit…   Es geht auch anders! Sie können auch selbst im kleinen Kreis einen ganz persönlichen Gottesdienst feiern. Gott ist dabei, wenn zwei oder drei in seinem Namen Zusammen sind… Daher hier mal kleine Vorschläge für kleine Gottesdienste … im Namen des großen Gottes! Sie können diesen kleinen Gottesdienst auch alleine mit Gott feiern. Ich empfehle Ihnen aber: Suchen Sie sich andere Menschen. Vielleicht feiern Sie im familiären Kreis? Vielleicht bei einem Spaziergang oder einem Telefonat zu zweit? Vielleicht feiern Sie ihn sogar per E-Mail oder einem Messenger? Sie könnten z.B. so vorgehen: Ankommen und Gott begegnen Machen Sie sich bewusst: Jetzt ist eine Zeit, in der der dreieinige Gott ganz spürbar nahe sein will. Schweigen Sie einen Moment! Vielleicht sprechen Sie danach sogar laut: Auch diesen kleinen Gottesdienst feiern wir im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Begrüßen Sie einander und begrüßen Sie Gott! Was liegt ihnen mehr erfahren

03Apr2020

Briefpost – warum nicht mal so?

In diesen Tagen geschieht viel Kommunikation auf digitalem Weg. Wir dürfen dankbar sein, über die Möglichkeiten, die sich durch die Technik ergeben. Doch wie wäre es, wenn ich mir einmal ganz bewusst Stift und Papier vornehme und statt Mail einen Brief verfasse. Wem habe ich lange nicht geschrieben? Wem könnte ich eine Freude machen? Wem habe ich was zu erzählen? So ein Brief ist ein kleines Erlebnis für sich… Das Schreiben kann schon besonders sein. Das Kratzen des Stifts auf dem Papier. Mal keine Autokorrektur des Handys…   Briefmarke besorgen… der Weg zum Briefkasten… Auch der Empfang kann ein kleines Fest für sich sein. Da lässt man ihn noch ein wenig liegen, um die Spannung zu erhöhen… zelebriert das Öffnen…  beim Auseinanderfalten knistert es… und ich habe etwas in der Hand, was der Absender oder die Absenderin auch in der Hand hatte…  Ich kann ihn an die Pinnwand hängen, an den Spiegel im Flur oder an meinen Kühlschrank…  retro… vintage… stylish  😉 Vielleicht haben Sie jetzt auch Lust bekommen, auf dieses kleine – gar nicht mehr so alltägliche – Erlebnis? Los geht’s. Der Empfänger wird sich freuen!   Übrigens: Auch in der Bibel finden sich eine ganze Reihe Briefe, die sehr mehr erfahren

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